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Donnerstag, 13. März 2025

The Lord Of The Rings: The War Of The Rohirrim - Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim (2024)

https://www.imdb.com/de/title/tt14824600/

Fast 200 Jahre vor dem Ringkrieg und der Vernichtung des einen Rings in den Feuerwogen des Schicksalsberges in Mordor sind die Völker der Menschen von Mittelerde mit Konflikten untereinander beschäftigt. Wulf (Stimme im englischen Original: Luke Pasqualino) ist ein Fürst der Dunländer und davon besessen, den Tod seines Vaters zu rächen. Dafür scheut er auch nicht vor dem legendären König von Rohan, Helm Hammerhand (Brian Cox), zurück. Wulf greift Hammerhand und sein Gefolge an und die drängt sie dabei in die alte Hornburg-Festung, die später als Helms Klamm in der Westfold thronen sollte. Alles läuft auf eine letzte große Schlacht in der Hornburg hinaus. Auch Helms Tochter Héra (Gaia Wise) muss schließlich zu den Waffen greifen, um zu überleben - aber nicht nur das. Letztlich ist es an ihr - ihrem Mut und ihrer Befehlsgewalt über die Rohirrim -, Wulf und seine Dunländer endgültig niederzuschlagen...

Das Spin-Off zur phantastischen "Herr-der-Ringe"-Reihe (inkl. "Der Hobbit") kommt leider nicht als Realverfilmung, sondern als animiertes Abenteuer. Und obwohl es an der künstlerischen Qualität der Animation an sich kaum bis gar nichts auszusetzen gibt, fühlt sie sich überflüssig bis geschmacklos an, und, darüber hinaus, wie die schamlose Plünderung von J.R.R. Tolkiens Buch, dass eine Fußnote zu einem schleppenden, über 2-stündigen Abenteuer macht. Und das fühlt sich auch so sehr lahm an, obwohl es viele Referenzen an die Filme gibt.

Sicher, die Anime-Version von "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" hat etwas Schönes und fast Greifbares, die handgezeichneten japanischen Stile, die Mittelerde nach ihrem Geschmack neugestalten. Das ist jedoch kein ausreichender Grund, sich ein freudloses Spin-off anzuschauen, das nach Peter Jacksons "Herr der Ringe" und "Der Hobbit"-Trilogien und der Amazon-Prequel-Serie "Die Ringe der Macht" Inhalte aus Tolkiens Büchern nutzt. Genau hier hat uns die grenzenlose Plünderung geistigen Eigentums und die begrenzte Vorstellungskraft einer Branche, die Algorithmen nachjagt, hingeführt. Und so gesehen klingt es nach einem lukrativen Schachzug, die Zielgruppe anzulocken, die Anime heute so beliebt macht wie nie zuvor. Das Problem ist: Die Animation in "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" wirkt nicht so, als würde sie über die Territorien Tolkiens hinausgehen, die der Zuschauer nicht bereits erkundet hat. Stattdessen wirkt die Geschichte, eine Fußnote in der Mythologie des Herrn der Ringe, eingeengt von allzu vertrauten und viel zu eingeschränkten Pinselstrichen.

"Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" basiert auf dem Anhang zu Tolkiens "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" und führt den Zuschauer fast zwei Jahrhunderte vor den Ringkampf zwischen Frodo und Gollum. Hier graben wir die Hintergrundgeschichte Rohans aus, des Königreichs, das im Mittelpunkt der Schlachten in "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" steht. In Jacksons Interpretation in "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" lernten wir Miranda Ottos Éowyn kennen, die Nichte des Königs von Rohan, die ihr Volk während der Belagerung beschützte. In "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" reitet als Mann verkleidet in die Schlacht. Miranda Otto kehrt als Éowyn zurück und fungiert als Erzählerin in diesem Film, der Geschichten über ihren Vorfahren Helm Hammerhand erzählt. Brian Cox spricht den König in seiner knurrigen Art und spielt erneut einen Patriarchen, der die Menschen, die direkt auf seinen Thron zusteuern, in die Flucht schlägt. Doch in Helms Fall kommt die Meuterei nicht aus seinem eigenen Haus. 

Ein rivalisierender Lord namens Freca (Shaun Dooley) schlägt seinem Sohn Wulf (Luke Pasqualino) vor, Helms Tochter Hèra zu heiraten. Helm weist den Vorschlag zurück, woraufhin es zu einer heftigen Schlägerei kommt, bei der Freca stirbt und Wulf, einst Hèras Jugendfreund, Rohan Rache schwört. Hèra (gesprochen von Gaia Wise) wird in der Vorlage namentlich gar nicht erwähnt. Diese Beleidigung - ihre Existenz kaum anzuerkennen - verstärkt ihre Geschichte in "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" nur noch mehr. Sie drängt sich zwischen all den arroganten Männern auf, die für sie sprechen – darunter der überhebliche Vater, der ihren Rat ignoriert, und der Jugendfreund, der toxisch und boshaft wird, als sie seine romantischen Annäherungsversuche zurückweist.

Diese verächtlichen Männer lösen den Krieg aus, in dessen Folge Rohans Volk in einer Festung in den Bergen Zuflucht sucht - demselben Ort, den Fans als Helms Klamm kennen. Dort wartet Hèra den Winter ab, während die Männer ihrer Familie einer nach dem anderen fallen, bevor sie ihren großen Moment findet, Schwert und Schild zu schwingen und so den Weg ihrer Nachfahrin Éowyn zu wiederholen. Ja, dies ist der feministische "Der Herr der Ringe"-Film, in dem Hèra als Heldin im Mittelpunkt steht. Das hindert sie jedoch nicht daran, hier wie so viele weibliche Anime-Figuren aufzutreten, die Fans zum Schwärmen bringen. Mit ihren übergroßen Augen, dem zierlichen Mund, der spitzen Nase und den kräftigen Oberschenkeln unterscheidet sie sich kaum von ihren objektivierten Gegenstücken in "Ghost In The Shell" oder "Battle Angel Alita". Bezeichnenderweise ist dies ein Look, den man in Filmen von Studio Ghibli selten oder nie sieht.

Die Animation kann sich gelegentlich wie eine willkommene Abwechslung zu Jacksons harter Hand in der CGI-Abteilung anfühlen, die sich im Wesentlichen zum Standardproduktionsmodus für alles von "Star Wars" bis Marvel entwickelt hat. Aber sie fühlt sich auch viel zu sehr ihrem Material verpflichtet. Die abwechselnd sensationellen und markanten expressionistischen Akzente, denen sich Anime oft hingibt, ganz zu schweigen davon, wie schwindelerregend das Genre Fantasy und Übernatürliches umarmt, weichen etwas Ernsterem und weitgehend Bodenständigem. In "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" gibt es keinen Sauron, keine Zauberer, die die Kraft der Sonne nutzen, und Geisterarmeen, die aus Höhlen aufsteigen - eigentlich genau das, was man von Animes erwarten würde, aber vielleicht nicht von Regisseur Kenji Kamiyama. Er stellt sterbliche Armeen, riesige Elefanten und Adler sowie grausames Wetter in warmen Farben, aber mit begrenztem Einfallsreichtum dar; sein Film ist in einem opernhaften Drama verankert, in dem weder die Charaktere noch die Animation Raum finden, Persönlichkeit zu entwickeln. Schade.

6/10

Quellen:
Inhaltsangabe
: Warner Bros.
Poster/ArtworkWarner Bros.

Donnerstag, 3. Oktober 2024

The Lord Of The Rings: The Rings Of Power - Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht, Season 02 (2024)

https://www.imdb.com/title/tt7631058/

Tausende Jahre, bevor Bilbo Beutlin den Einen Ring findet und sein Neffe Frodo ihn schließlich in den Feuern des Schicksalsberges vernichtet, herrscht im Zweiten Zeitalter von Mittelerde größtenteils Frieden. Der gottgleiche Morgoth wurde besiegt, sein Diener Sauron ist verschwunden. Tapfere Kriegerinnen und Krieger wie die junge Elbin Galadriel (Morfydd Clark) haben den letzten Überbleibseln ihrer finsteren Herrschaft den Kampf angesagt. Doch auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Das Böse wurde nicht endgültig vernichtet. Während Königreiche wie die Insel Númenor aufblühen, erstarkt auch Sauron von Neuem und hegt bald einen heimtückischen Plan, wie er die Welt erneut in Dunkelheit stürzen kann: Mit dem Schmieden der Ringe der Macht will er die freien Völker von Mittelerde ein für alle Mal unter seine Kontrolle bringen...

https://www.imdb.com/title/tt13580784/
2.1 Elbenkönige hoch im Licht (Elven Kings Under The Sky)
Ein Rückblick in die Zeit kurz nach Morgoths Niederlage zeigt Sauron, der sich in Forodwaith zum neuen dunklen Herrscher erklärt und seine Pläne erläutert; zum Unmut der Orks, da sie in großer Zahl sterben würden. Bei der anschließenden Krönung fällt jedoch sein Stellvertreter Adar ihm in den Rücken und ersticht ihn mit der Krone, ehe die Orks über ihn herfallen und sein Körper sich gewaltsam auflöst. Über Tiere im Berg, eine Reisende und eine Gruppe Südländer sammelt Sauron wieder Kraft und nimmt die Gestalt des Menschen Halbrand an, in der er später Galadriel trifft. In der Gegenwart versucht Galadriel, Elrond auf dem Weg nach Lindon die Ringe der Elben abzunehmen. In Lindon berichtet sie Gil-galad und dem sichtlich enttäuschten Elrond von Halbrands wahrer Identität als Sauron. Dennoch befindet Gil-galad, dass die Ringe ihre einzige Chance seien. Elrond weigert sich aber, die Ringe herauszugeben, und springt einen Wasserfall hinunter. Er sucht bei den Grauen Anfurten den Schiffbauer und ältesten Elben Círdan auf, der letztlich Elronds Ansicht respektiert und plant, die Ringe in einer Meeresspalte zu zerstören. Auch lässt Gil-galad einen Boten mit der Nachricht von Halbrands wahrer Identität an Celebrimbor entsenden. Halbrand liefert sich in Mordor den Orks aus und verhandelt mit Adar um die Freiheit der Südländer, im Gegenzug dafür, dass er Wissen um Saurons Aufenthaltsort habe, wird aber in Ketten gelegt. Später entscheidet sich Adar, ihn wieder freizulassen, lässt ihn jedoch beobachten. Nori und der Fremde sind weiterhin nach Rhûn unterwegs, wo unerwartet Magsi auftaucht, die ihnen nachgereist ist. In Lindon fallen derweil auch die letzten Blätter des Großen Baums und die Elben sehen ihrer Abreise entgegen. Wider Erwarten kehrt im selben Moment Círdan mit den Ringen zurück, wobei er, Gil-galad und Galadriel jeweils einen Ring annehmen, durch deren Kraft der Große Baum wieder prächtig erblüht. In Eregion wird Celebrimbor von der Ankunft eines Botschafters berichtet; es ist nicht der Elbenbote, sondern Halbrand. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27580486/
2.2 Wo die Sterne fremd sind (Where The Stars Are Strange)
Khazad-dûm wird infolge von Erdbeben - verursacht durch den Vulkanausbruch in Mordor - vom Licht abgeschnitten. Durch den Verlust seines Titels und den daraus folgenden sozialen Abstieg hat Durin IV. mit neuen Sorgen zu kämpfen. Disa gelingt es weder ihren Mann noch seinen Vater zum Einlenken in ihrem Streit zu bewegen. Der Elbenbote hat Eregion nicht lebend erreicht. Sauron schafft es, nachdem er einige Tage in der Gestalt von Halbrand an den Toren von Eregion ausgeharrt hat, durch seine manipulative Rhetorik von Celembrimbor eingelassen zu werden. Als dieser erschrocken auf den Vorschlag reagiert, auch Ringe für Zwerge und Menschen zu fertigen, gibt Sauron vor, ein Gesandter der Valar mit dem Namen Annatar zu sein und nimmt eine elbenähnliche Gestalt an. So gewinnt er das Vertrauen Celembrimbors. Elrond sieht die Ringe weiterhin als große Gefahr. Círdan versucht, ihn davon zu überzeugen, dass sie in den Händen der Elben auch Gutes bewirken können. In Rhûn zeigt sich ein dunkler Zauberer enttäuscht, dass es den drei Gestalten nicht gelungen ist, den Fremden zu besiegen. Er beauftragt daraufhin eine Gruppe Reiter, die ihren Angriff stattdessen auf die Halblinge konzentrieren wollen. Als die Reiter und die drei Freunde an einem Brunnen aufeinandertreffen, entfesselt der Fremde mithilfe eines Stabs einen Sandsturm, durch den jedoch Nori und Magsi davongeweht werden. Da Lindon keine Antwort von Celebrimbor erreicht hat, gestattet Gil-galad Galadriel, mit einer Gefolgschaft nach Eregion zu reisen, deren Führung allerdings Elrond übernimmt. Durin IV. und Disa erhalten derweil eine Einladung von Celebrimbor nach Eregion. - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt27580490/
2.3 Der Adler und das Zepter (The Eagle And The Sceptre)
In Númenor wird der verstorbene König Tar-Palantir bestattet, wobei die Differenzen zwischen den Númenorern größer werden. Míriel wird weiterhin von Elendil unterstützt, aber wegen den vielen Toten in der Schlacht in Mittelerde und ihrer Blindheit von vielen infrage gestellt. Ihre Gegenspieler sind Pharazôn, Kemen und auch Eärien, die die Königin-Regentin für den vermeintlichen Tod Isildurs verantwortlich macht. Celebrimbor beschließt unter Saurons Einfluss, dem Hohen König nichts von den weiteren Ringen zu berichten, sondern schreibt diesem stattdessen, dass er die Schmiede stilllegen werde. Als Durin IV. und Disa von den Ringen für die Zwerge erfahren, bitten sie um Bedenkzeit; ersterer trägt die Idee darauf seinem Vater vor und entschuldigt sich für sein früheres Verhalten. In Mordor schließt sich der Hügeltroll Damrod der Armee Adars an. Das Pferd Berek befreit seinen Besitzer Isildur, der von einer Riesenspinne gefangen wurde. Isildur trifft auf die junge Frau Estrid, ohne zu wissen, dass sie Adars Zeichen trägt. Sie werden überfallen, aber von Arondir gerettet. Alle drei begeben sich in die Kolonie Pelargir und wohnen der Feuerbestattung Bronwyns bei, die ihren Wunden erlag. Theo will mit Arondir nichts mehr zu tun haben, hilft aber Isildur, im nahegelegenen Wald die Männer aufzuspüren, die Berek mitgenommen haben. Beim folgenden Kampf wird Theo von Unbekannten verschleppt. Als Eärien in Númenor kurz vor Míriels Krönung berichtet, dass die Regentin den Palantír nutzt, kommt es zu Unruhen. Unterbrochen werden diese durch die Ankunft eines Großen Adler Manwës, die von der Mehrheit der Anwesenden als Zeichen gedeutet wird, dass Pharazôn regieren sollte. In Eregion überreicht Durin III. persönlich Celebrimbor das benötigte Mithril. Es ist jedoch Sauron, der dieses in den Schmelztiegel gibt. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt27580491/
2.4 Der Älteste (Eldest)
In Rhûn stößt der Fremde bei seiner Suche nach Nori und Magsi auf den mysteriösen Tom Bombadil, welcher ihn bei sich aufnimmt. Bombadil erzählt ihm, dass auch ein anderer Istari, der dunkle Zauberer, einst Rat bei ihm gesucht habe. Nun beherrsche er einen Großteil Rhûns und strebe nach noch mehr Macht. Es sei die Aufgabe des Fremden, zu verhindern, dass der dunkle Zauberer sich mit Sauron verbünde. Nori und Magsi finden eine Siedlung der Starren, einem anderen Stamm der Halblinge, werden aber von deren Führerin Gundabale Earthauler mit Skepsis betrachtet. Dies ändert sich, als sie herausfindet, dass Sadoc, der Anführer der Harfüße, von einem Starren abstammt, der einst loszog, um das Sûzat zu finden. Die Gruppe um Elrond und Galadriel muss auf dem Weg nach Eregion wegen einer zerstörten Brücke einen Umweg durch die Hügelgräberhöhen nehmen, wo sie von Grabunholden angegriffen werden. Arondir und Isildur finden heraus, dass Estrid zu den wilden Menschen gehört. Als sie in einem Moor von einem Riesenwurm angegriffen werden, rettet Estrid ihnen das Leben und gewinnt so ihr Vertrauen zurück. Theo wurde von Ents entführt, die wegen des zerstörerischen Verhaltens der Orks sehr wütend sind. Als Arondir der Entfrau Winterblüte das Versprechen gibt, den Wald in Ruhe zu lassen und künftig für seine Erhaltung zu sorgen, wird Theo freigelassen. Arondir beschließt, sich auf die Suche nach Adar zu machen. Die Elben kommen auf ihrem Weg nach Eregion Adars Armee auf die Spur und werden von Orks entdeckt. Um ihre Freunde und den Ring zu schützen, gibt Galadriel diesen an Elrond und kämpft alleine gegen die Orks, während sich die anderen auf den Weg zurück nach Lindon machen. Sie wird schließlich von Adar überwältigt. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt27580494/
2.5 Hallen aus Stein (Halls Of Stone)
Geleitet von seinem neuen Ring lässt Durin III. in Khazad-dûm Löcher in Wände schlagen, wodurch die Zwerge wieder Zugänge zum Licht erhalten. Als Dank für die Ringe präsentiert der Zwerg Narvi Celebrimbor in Eregion das neue Westtor als Eingang für die Elben nach Khazad-dûm. Als Celebrimbor sich weigert, neun Ringe für die Menschen zu schmieden, kündigt Annatar an, es selbst zu tun. In Númenor lässt Pharazôn die Seewacht, die weiterhin Miriel anhängt, auflösen und ihre Mitglieder ihre Waffen abgeben. Zwischen Elendil und Eärien wird das Verhältnis dadurch schlechter. Durin III. will den anderen sechs Zwergenherrschern ihre Ringe nur geben, wenn ihm die Hälfte der mit ihrer Hilfe gefundenen Schätze abgetreten wird. Im Widerspruch zu seinen bisherigen Anordnungen lässt er tiefer im Berg nach Gold graben, obgleich Disa ein Ungeheuer in den Tiefen des Berges gehört hat. Beim Schmieden der weiteren Ringe gerät Celebrimbors Protegé Mirdania unabsichtlich kurzzeitig in die Unsichtbare Welt und berichtet, in der Schmiede ein schreckliches Wesen aus Feuer gesehen zu haben. Annatar behauptet, dies wäre die wahre Gestalt Celebrimbors gewesen. Kurz darauf trifft Durin IV. in Eregion ein und berichtet dem Elbenschmied von den Veränderungen seines Vaters, die, wie er glaubt, durch den Ring verschuldet sind, was Celebrimbor aber zurückweist. Während einer nächtlichen Zeremonie beim ältesten Schrein Númenors kommt es zu einem Konflikt, als Kemen diesen einreißen lassen will. Kemen tötet im folgenden Kampf Isildurs Freund Valandil und lässt Elendil als Anführer des Aufstands einsperren. Durin IV. warnt seinen Vater vor dem Einfluss der Ringe, dieser will ihn jedoch an seiner Seite und gibt ihm seinen Titel als Prinz zurück. Durin IV. verspricht seiner Frau, niemals einen der Ringe zu tragen. Annatar kann Celebrimbor davon überzeugen, dass seine Lüge gegenüber Gil-galad negativen Einfluss auf die Zwergenringe gehabt habe. Er bringt ihn dazu, zu versuchen, diesen Fehler mit dem Ringen für die Menschen wiedergutzumachen. Parallel steht Adars Armee kurz vor Eregion, wobei Adar Galadriel als Verbündete gegen Sauron gewinnen will. In Lindon eingetroffen, bittet Elrond Gil-galad, der ebenfalls von Visionen des Rings geplagt wird, um die Entsendung der Armee nach Eregion. Jener erwidert aber, dass sie nicht alleine sowohl Sauron als auch Adar bezwingen können. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27580495/
2.6 Wo ist er? (Where is He?)
Arondir tötet auf der Suche nach Adar mehrere desertierte Orks und findet in ihrem Besitz eine Karte mit Angaben zu Eregion. Dort zeigt sich Celebrimbor inzwischen erschöpft und verwirrt. Das Schmieden der Ringe der Menschen verzögert sich zudem, da aufgrund bisheriger Misserfolge das Mithril aufgebraucht ist. Annatar verspricht, sich darum zu kümmern, ernennt sich zum Stellvertreter Celebrimbors und lässt verlauten, dass dieser nicht gestört werden will. Als ein toter elbischer Soldat gefunden wird, in dessen Oberkörper auf der Schwarzen Sprache „Wo ist er?“ geritzt wurde, lässt Annatar dies vertuschen. Zeitgleich erklärt Adar Galadriel, er wisse von Saurons Aufenthalt in Eregion und dessen Scheinidentität Halbrand sowie von den Ringen der Elben. Auch zeigt er ihr Morgoths Krone und bemerkt, dass diese mitsamt den Elbenringen Sauron endgültig vernichten könne. Galadriel nimmt Adars Angebot an und erklärt im Gegenzug, dass Elrond mit einer Armee unterwegs sei und ihren Ring Nenya mit sich führe. In Númenor erwartet Elendil die Todesstrafe, wenn er Ar-Pharazôn nicht die Treue schwört. Als Elendil sich weigert, schlägt Ar-Pharazôns Unterstützer Fürst Belzagar das Urteil durch die Valar vor, bei dem der Beschuldigte dem Seewurm zum Fraß vorgeworfen wird und sein Überleben seine Unschuld beweisen würde. Bei der Vollstreckung des Urteils erscheint Míriel, begibt sich an Elendils Stelle ins Meer und überlebt tatsächlich. Daraufhin wird sie von Elendil zur Königin ernannt. Ar-Pharazôn wagt daraufhin einen Blick in den Palantír und erblickt in einer Vision Sauron. In Khazad-dûm zeigt Durin III. durch den Ring ein immer bedenklicher werdendes Verhalten, wodurch Durin IV. und Disa sich allmählich gegen ihn stellen. Durin III. lehnt vorerst ab, Annatar mehr Mithril zu geben und kündigt gegenüber seinem Sohn an, wegen der durch den Krieg erhöhten Nachfrage den Preis dafür zukünftig selbst zu bestimmen. Im fernen Rhûn entscheiden sich Nori und Magsi für den Kampf. Der Fremde hat eine Vision vom Tod seiner Freunde und wird von Tom Bombadil vor die Wahl gestellt: Nori und Magsi zu retten oder seinen Stab zu finden und sich seinem Schicksal zu stellen. Adar präsentiert Galadriel derweil seine aufgestellte Armee vor Eregion; diese erkennt, dass Adar im Begriff ist, auf einen Köder Saurons hereinzufallen. Der Anführer der Orks zeigt sich jedoch siegessicher und überzeugt vom baldigen Untergang Eregions und Saurons und lässt Galadriel wieder einsperren. Als Celebrimbor, irritiert vom Lärm der Panik, die der bevorstehende Angriff der Orks in der Stadt verursacht, seine Werkstatt verlässt, lässt Annatar ihn die Illusion eines friedlichen und paradiesischen Eregion erleben. Während dieser übergibt Annatar Celebrimbor eine Phiole mit Mithrilpulver und Feanors Hammer, womit Celebrimbor die Ringe der Menschen schmieden soll. Kurz nachdem Celebrimbor ins Gebäude zurückgekehrt ist, eröffnet Adars Armee mit Katapulten das Feuer. - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt27580496/
2.7 Ewig dem Tode verfallen (Doomed To Die) Während die Orks mit ihren Belagerungsmaschinen Eregion unter Beschuss nehmen, erklärt Annatar Mirdania und den anderen Elben, dass Celebrimbor nicht mehr bei Verstand sei und er nun selbst die Verteidigung übernimmt. Wenig später stauen die Orks das Wasser des Glanduin mit Felsen und greifen über das ausgetrocknete Flussbett die Stadt an. Kurz vor der Fertigstellung der Neun durchschaut Celebrimbor Annatars Täuschung, der sich daraufhin als Sauron zu erkennen gibt. Das angebliche Mithril-Erz von Narvi entpuppt sich dabei als Saurons eigenes Blut. Die anderen Elben schenken Celebrimbor keinen Glauben. Sauron bewirkt, dass Mirdania scheinbar durch einen Stoß Celebrimbors von der Stadtmauer fällt und von einem Ork getötet wird, woraufhin Celebrimbor in der Schmiede angekettet wird. Elrond kann Durin IV. überzeugen, ein Zwergen-Heer zur Verteidigung Eregions zu versammeln. Doch als Durin III. in seiner Gier andere Zwerge angreift, um in der Mine weitergraben zu können, muss sein Sohn diesen Plan fallen lassen. Kurze Zeit später trifft das Elbenheer unter Führung von Elrond und Gil-galad vor Eregion ein. Ardar verlangt die Herausgabe von Nenya im Tausch für Galadriels Leben. Elrond weigert sich und verabschiedet sich mit einem Kuss von Galadriel, gibt ihr aber insgeheim die Brosche seines Umhangs, womit sie sich im Verlauf der Schlacht befreien kann. Bei der Flucht aus Adars Lager wird Galadriel von Arondir gerettet und überzeugt ihn, an der Seite der Elben zu kämpfen. Celebrimbor stellt die Neun fertig, versucht dann jedoch erfolglos, diese zu vernichten. Um sich seiner Fesseln entledigen zu können, trennt er sich einen Daumen ab. Galadriel ist unterdessen durch einen Zwergengang in die Stadt geschlichen und kann die Wachen überzeugen, dass Celebrimbor die Wahrheit spricht. Dieser gibt Galadriel die Neun und fordert sie auf, die Stadt zu verlassen. Er konfrontiert gemeinsam mit den Wachen Sauron in der Schmiede, der diese jedoch mühelos überwältigt. Derweil leisten die Elben unter Elronds Führung erbitterten Widerstand gegen die Orks, die mithilfe eines Belagerungsgeräts und Damrods versuchen, die Stadtmauer zu zerstören. Es gelingt ihnen, den Troll zu töten, aber da die Zwerge nicht eintreffen, sind die Elben deutlich in der Unterzahl und verlieren die Schlacht. Adar tötet Arondir und nimmt Elrond Nenya ab. Die Orks durchbrechen schließlich die Mauer und fallen in Eregion ein. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27580497/
2.8 Schatten und Flammen (Shadow And Flame)
In Khazad-dûm folgt Durin IV. seinem Vater in die Tiefe, bis sie sich dem erwachten Balrog gegenüber sehen. Im Angesicht der Gefahr findet Durin III. wieder zu Sinnen, als sein Ring von ihm abfällt, und opfert sich, indem er sich der Bestie entgegen stürzt. Durch das Opfer des Königs wird der Balrog wieder in der Tiefe eingesperrt. In Numenor werden die Getreuen verbannt, sodass Elendil, der vorher von Míriel das Schwert Narsil erhält, den Ort verlässt. Miriel wird in Fesseln vor Ar-Pharazon geführt, der sie im Bunde mit Sauron glaubt. In Pelargir trifft unerwartet Kemen ein, der die Kolonie, die von nun an Holzabgaben leisten soll, zu einer Festung der Númenorer erklärt. Mit dem Schiff der Delegation kehrt Isildur mit Estrid in seine Heimat zurück. In Rhûn kommt es derweil zum Treffen der beiden Istari, bei dem der Dunkle Zauberer die Siedlung der Starren verwüstet und den Fremden bittet, ihn aufzusuchen, wenn er sich besonnen habe. Die Starren müssen daraufhin ihre Heimat verlassen und werden für ihre Wanderung von Magsi und Nori begleitet. Nach dem Abschied von letzterer findet der Fremde seinen Stab. In der Schmiede Eregions quält und tötet Sauron Celebrimbor, während die Orks die Stadt verwüsten. Die Zwerge kommen, ohne Durin, wider Erwarten in der Zwischenzeit an und helfen überlebende Elben zu retten, Eregion ist trotzdem verloren. Galadriel lässt sich zu Adar führen, der ihr ihren Ring zurückgibt. Kurz darauf wird er von den Orks hintergangen und getötet wie einst Sauron. Dieser erscheint, übernimmt die Kommandogewalt über die Orks, kämpft gegen Galadriel und verletzt sie mit Morgoths Krone, scheitert jedoch erneut, sie zu überzeugen. Obwohl er die Neun an sich bringen kann, entzieht sich Galadriel ihm, indem sie sich in die Tiefe stürzt. Elrond und Gil-galad gelingt es kurz darauf, sie durch Gil-galads Ring sowie Nenya wieder zu heilen. Später betrauern die Zwerge ihren gefallenen König, wobei Narvi gegenüber Durin IV. anmerkt, auch dessen Bruder erhebe Anspruch auf den nun freien Thron. Der Fremde spricht ein weiteres Mal mit Tom Bombadil und erwähnt erstmals seinen Namen: Gandalf. Im Bruchtal, in dem sich die überlebenden Elben zurückgezogen haben, kommt Galadriel in Anwesenheit Gil-galads, Elronds und Arondirs wieder zu sich. Die Elben richten sich zudem auf den anrückenden Krieg mit Sauron ein, der in der Zwischenzeit Feanors Hammer an sich nimmt. - 8,5/10

Quellen
Inhaltsangabe: amazon Video
Poster/Artwork
amazon Video

Freitag, 14. Oktober 2022

The Lord Of The Rings: The Rings Of Power - Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht, Season 01 (2022)

https://www.imdb.com/title/tt7631058/

Tausende Jahre, bevor Bilbo Beutlin den Einen Ring findet und sein Neffe Frodo ihn schließlich in den Feuern des Schicksalsberges vernichtet, herrscht im Zweiten Zeitalter von Mittelerde größtenteils Frieden. Der gottgleiche Morgoth wurde besiegt, sein Diener Sauron ist verschwunden. Tapfere Kriegerinnen und Krieger wie die junge Elbin Galadriel (Morfydd Clark) haben den letzten Überbleibseln ihrer finsteren Herrschaft den Kampf angesagt. Doch auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Das Böse wurde nicht endgültig vernichtet. Während Königreiche wie die Insel Númenor aufblühen, erstarkt auch Sauron von Neuem und hegt bald einen heimtückischen Plan, wie er die Welt erneut in Dunkelheit stürzen kann: Mit dem Schmieden der Ringe der Macht will er die freien Völker von Mittelerde ein für alle Mal unter seine Kontrolle bringen...

https://www.imdb.com/title/tt9788618/
1.2 Schatten der Vergangenheit (Shadow Of The Past)
Nach der Verbannung von Melkor am Ende des Ersten Zeitalters begab sich Galadriels Bruder Finrod auf die Suche nach dessen Diener und Hexenmeister Sauron und wurde von diesem getötet. Galadriel schwört, Sauron zu finden und ihren Bruder zu rächen. Nach Jahrhunderten der Suche findet sie Spuren von Sauron in Forodwaith, doch der Hohe König Gil-galad erklärt die Tage des Krieges für beendet. Galadriel wird für ihre Taten geehrt und darf zur Belohnung zu den Unsterblichen Landen von Valinor fahren. Kurz bevor das Schiff diese erreicht, beschließt Galadriel jedoch zurückzukehren und springt von Bord. Parallel wird in Lindon Herold Elrond dem Elbenschmied Celebrimbor zugeteilt, welcher ein neues Vorhaben plant und seine Hilfe benötigt. Auch die Waldelben, die im Südwesten Mittelerdes die Südmenschen bewachen, sollen nach dem Willen Gil-galads abgezogen werden. Doch Arondir und die Menschenheilerin Bronwyn entdecken, dass im Nachbardorf auf mysteriöse Weise alle Menschen verschwunden sind. Bronwyns Sohn findet währenddessen in einem Versteck eine gebrochene Klinge, die mit dem Siegel Saurons gekennzeichnet ist. Auch die Harfüße in Rhovanion bemerken, dass ungewöhnliche Dinge vor sich gehen. Elanor "Nori" Brandyfuß beobachtet schließlich mit ihrer Freundin, wie ein Meteorit in ihrer Nähe abstürzt, in dessen Einschlagkrater ein mysteriöser Fremder bewusstlos liegt. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt10582302/
1.2 Treibgut (Adrift)
Auf ihrem Rückweg nach Mittelerde trifft Galadriel auf eine Gruppe Schiffbrüchiger, welche sie aufgrund ihrer Elbenidentität zurückweisen; ein angreifender riesiger Wasserwurm tötet die Gruppe bis auf den Südling Halbrand. Dieser rettet sie und erklärt, dass er von Orks aus seiner Heimat vertrieben wurde, wobei sie anschließend zusammenarbeiten, um den anrückenden Sturm zu überleben. Derweil erklärt Celebrimbor Elrond, dass er einen großen Turm mit einer noch stärkeren Schmiede errichten möchte, ihm dazu jedoch die Arbeiter fehlen. Celebrimbor und Elrond begeben sich zur Zwergenstadt Khazad-dûm, wo sie jedoch nicht eingelassen werden, sodass Elrond im Wettkampf gegen Prinz Durin IV antreten muss. Obwohl er unterliegt, erlaubt ihm sein Freund, sein Angebot auszusprechen, doch sein Vater, der amtierende König Durin III, bleibt skeptisch. Nori und ihre Freundin halten die Existenz des unbekannten Fremden - der scheinbar magische Fähigkeiten besitzt und mit Leuchtkäfern kommunizieren kann - vor den anderen Harfüßen geheim. Arondir und Bronwyn finden wiederum einen präzise gegrabenen Tunnel, wobei der Waldelb diesem folgt und schließlich gefangen wird. Die Heilerin entdeckt in ihrem Haus einen Ork, den sie mithilfe ihres Sohnes Theo enthauptet und dessen Kopf in der Schänke als Beweis zur anrückenden Gefahr vorlegt, sodass die Gemeinschaft nun Tirharad verlässt. Nachdem sie den Sturm überstanden haben, werden Galadriel und Halbrand von einem unbekannten Segelschiff aufgelesen. - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11609034/
1.3 Adar (Adar)
Nach ihrer Rettung finden sich Galadriel und Halbrand auf dem Schiff von Kapitän Elendil wieder, welcher beide in seine Heimat, das von Menschen bevölkerte Inselkönigreich Númenor, bringt, wo sie vor Königin Regentin Míriel und Kanzler Pharazôn treten. Jene beschließen, dass die Neuankömmlinge dort bleiben sollen, doch Galadriel kann Elendil überzeugen, mit ihr die Halle der Weisheit aufzusuchen. Arondir findet sich derweil in Gefangenschaft der Orks wieder, die immer wieder von einer unbekannten Person namens Adar sprechen. Trotz Bemühungen den Fremden vor den anderen Harfüßen zu verbergen, zeigt sich dieser bei der Versammlung der Gemeinschaft, woraufhin Noris Familie ans Ende des Wanderzuges geschickt wird; allerdings akzeptiert die Familie schließlich den Fremden, indem sie sich gegenseitig helfen. Halbrand wird wiederum inhaftiert, als er mehrere Menschen tötet, woraufhin er Galadriels Vermutungen bestätigt, dass er der tatsächliche König der Südlinge sei. Nachdem Arondirs Begleiter getötet werden und sein Fluchtversuch scheitert, zeigt sich Adar letztlich, der einem Elben ähnlich sieht. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt11609038/
1.4 Die große Woge (The Great Wave)
Während in Númenor sich Widerstand gegen Galadriel regt und auch Königin Regentin Míriel durch den Palantír einen Albtraum vom Untergang des Inselkönigreiches hat, befindet sich Arondir noch immer in Adars Gefangenschaft. Dieser lässt ihn jedoch überraschend frei und fordert ihn auf, eine Botschaft an den Elbenturm in Tirharad zu überbringen. Da der Gruppe die Vorräte ausgehen, beschließt Theo sich heimlich ins von Orks übernommene Dorf zu begeben, wobei er diesen knapp entwischt. Durin IV. zeigt Elrond wiederum einen neuen Rohstoff, der diesen Mithril tauft. Nach einem Minenunglück, der jedoch keine Opfer fordert, spricht der Zwergenprinz mit seinem Vater, der ihm aufträgt nach Lindon zu gehen und herauszufinden, was die Elben planen. Theo wird von Arondir gerettet, und flüchtet gemeinsam mit Bronwyn, die sich auf die Suche nach ihnen begab, vor den Orks. Dabei erklärt er, dass die Gemeinschaft leben dürfe, sofern sie auf die Gebiete verzichten und Adar die Treue schwören. Waldreg der Schankwirt, dem Theos Waffe nicht unbemerkt geblieben ist, teilt ihm mit, dass Saurons Ankunft kurz bevorstünde und der Stern am Himmel ein Zeichen sei. Nachdem Galadriel weggebracht werden soll und als Folge Blätter des Weißen Baumes zu fallen beginnen, entschließt sich Míriel, erstere persönlich nach Mittelerde zurückzubringen. - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11609040/
1.5 Abschiede (Partings)
Während in Númenor die Vorbereitungen für die bevorstehende Reise laufen, versucht Kemen auf Bitten Eäriens die Reise zu verhindern, indem er eines der Schiffe anzündet. Auch Míriel wird durch ihren Vater vor der Dunkelheit in Mittelerde gewarnt. Im Süden werden Nori und ihre Familie von mehreren Wargen angegriffen, die durch den Fremden mühelos vertrieben werden, wobei er sich jedoch am Arm verletzt. Als der Fremde sich jedoch zu heilen beginnt, wird Nori Teil des Prozesses und läuft verschreckt davon. Bei den menschlichen Südlingen verbreitet sich das Angebot Adars, weswegen sich ein Teil der Gemeinschaft unter der Führung Waldregs von Bronwyn lossagt und den Großen Vater aufsucht. Bronwyn und Arondir erkennen in Theos gebrochener Klinge den Schlüssel zur Macht in den Südlanden. In Lindon lässt Gil-galad Elrond eine Legende vortragen, die – entgegen Elronds Meinung – wirklich geschah. Demnach kämpften in der Vorzeit ein Elbenkrieger und ein Balrog von Morgoth um einen Baum, in dem sich einer der Silmaril befand und füllten ihn mit ihren Eigenschaften. Bei einem Gewitter ließ ein Blitz mehrere Adern des Baums ins Erdreich des Nebelgebirges fließen, wo es über die Jahre gedeihen konnte; Elrond erkennt, dass es sich um das von den Zwergen abgebaute Mithril handeln muss. Gil-galad erklärt ihm, dieses Metall sei die einzige Rettung für die Elben. Derweil lässt Adar die Orks in Richtung Wachturm marschieren und Halbrand schließt sich in Númenor nach langen Zweifeln den Abreisenden nach Mittelerde an. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt11609042/
1.6 Ûdun (Ûdun)
Adar und seine Armee suchen den großen Wachturm auf, finden ihn jedoch verlassen vor; dabei geraten sie in einen Hinterhalt, indem Arondir den Turm einstürzen lässt, wodurch viele Orks umkommen. Derweil bereiten sich die Südmenschen auf den Kampf vor und können viele Angreifer besiegen. Als sich jedoch herausstellt, dass die ersten Angreifer nur Menschen gewesen sind, greifen die echten Orks an und drängen ihre Gegner in die Schänke zurück, wobei Adar den Schwertgriff von Theo einfordert. Als die Lage sich zuspitzt, eilt Númenors Heer zur Hilfe, wobei Galadriel sowie Halbrand den flüchtigen Adar festsetzen und den Schwertgriff an Arondir zurückgeben. Dabei enthüllt Adar, er sei einer der von Morgoth gefolterten und korrumpierten Elben gewesen, sowie auch, dass er Sauron getötet habe. Nach dem gewonnenen Kampf trifft Bronwyns Gemeinschaft erstmals auf Halbrand und erkennen ihn als König an. Waldreg wiederum, der den echten Schwertgriff bei sich trägt, begibt sich erneut zum Turm und benutzt das Artefakt. Als Konsequenz wird eine Flutwelle ausgelöst, die zum Ausbruch eines Vulkans führt. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11609046/
1.7 Das Auge (The Eye)
Nach der Eruption des Vulkans sucht Galadriel inmitten der Verwüstung nach Überlebenden, trifft jedoch vorerst nur auf Theo, mit dem sie sich auf den Weg zum Lager der Númenorer macht. Míriel ist als Folge der erhobenen Aschewolke blind und auf Hilfe von Elendil angewiesen. In Khazad-dûm erbittet Elrond die Hilfe der Zwerge, doch König Durin III. weist sein Gesuch ab. Als der Halbelb die Heimreise antreten will, erkennt Prinz Durin IV. allerdings die heilende Funktion des Mithrils und gräbt erfolgreich nach weiteren Adern. Sein Vater jedoch lässt Elrond hinausführen und enthebt seinen Sohn des Titels. Bevor der Fremde durch das Wachsen mehrerer Apfelbäume das Vertrauen der Harfüße teilweise wiederherstellen kann, verschwindet er. Als drei mysteriöse Gestalten auf der Suche nach dem Fremden fast die gesamte Habe der Harfüße zerstören, entschließen letztere sich, ihm zu folgen und ihn zu finden. Im Lager der Númenorer verabschieden Galadriel, Arondir, Bronwyn und Theo Míriel, Elendil und einen Großteil ihres Heeres, die in ihre Heimat zurückkehren. Galadriel hilft dem schwerverletzten Halbrand; beide beschließen, sich weiterhin für die Südlande einzusetzen und eine neue Siedlung zu gründen. Zeitgleich ordnet Durin III. die Versiegelung der neuen Mithril-Mine an, wobei sich unwissentlich ein Balrog im Untergrund erhebt. Adar hingegen, der die Verwüstung ebenfalls überlebt hat, benennt die Südlande nun in Mordor um. - 8/10


https://www.imdb.com/title/tt11609048/
1.8 Gebunden (Alloyed)
Im Grünwald kommt es zum Kampf zwischen den drei Gestalten und dem Fremden, als dieser sich zu deren Überraschung nicht als Sauron, sondern als ein Istar entpuppt, welcher die Drei in die Schatten verbannt. Nori entscheidet sich später, den Fremden zu begleiten und verabschiedet sich von ihrer Familie sowie ihrer Gemeinschaft. Elendil und Míriel erreichen derweil Númenor, wo gerade um Tar-Palantir getrauert wird; vor seinem Tod hält er allerdings versehentlich Eärien für Míriel und gewährt ihr Zugang zum Palantír. Galadriel und Halbrand erreichen wiederum Eregion, wo zweiterer versorgt wird, während sie auf Elrond und Celebrimbor trifft. Letzterer möchte aus dem Mithril eine Krone schmieden und Gil-galad übergeben, doch dieser ordnet die Räumung Eregions sowie die Rückkehr nach Lindon an. Unterstützung in seinem Plan erhält Celebrimbor von Halbrand, der unerwartet schnell genesen ist und einen kleineren Gegenstand vorschlägt. Als das Verhalten des Südlings immer mehr Skepsis in ihr hervorruft, stellt Galadriel Nachforschungen bezüglich der Blutlinie an und ihren Weggefährten zur Rede. Dieser gibt nunmehr zu, der echte Sauron zu sein und versucht die Elbin erfolglos davon zu überzeugen, Mittelerde mit ihm zusammen zu retten; dabei redet er ihr auch in Gestalt ihres Bruders ins Gewissen. Nachdem Galadriel durch Elrond gefunden wird, stellen sie fest, dass Halbrand verschwunden ist; erstere schlägt Celebrimbor daraufhin vor, drei Ringe zu schmieden, um ein Gleichgewicht zu erhalten. Selbst skeptisch findet Elrond die Schriftrolle, die Galadriel zu ihren Nachforschungen benutzt hat, doch als er die Schmiede erreicht, sind die drei Ringe der Elben bereits geschmiedet. Währenddessen erreicht Sauron schließlich Mordor. - 8,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe
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